Altenburgschule Stuttgart Bad Cannstatt

Neubau und Sanierung mit Umstrukturierung
VGV- Vergabeverfahren mit Lösungsansätzen
1. Preis

Leitidee und städtebauliche Konzeption und Einfügung in die Umgebung
Vorgeschlagen wird, die Erweiterung der Schulanlage so zu positionieren, dass das Bestandsgebäude baulich weiterhin eigenständig im Stadtraum verankert bleibt. Der Neubau erhält zum Bestandsgebäude einen Fugenabstand gleich dem ehemaligen Anbau, welcher abgerissen wird.  An der „neuen, alten“ Fuge, zwischen Bestandsgebäude und Neubau wird ein offener gläserner barrierefreier Eingang mit Vorplatz, Windfang und Vordach zum Schulcampus etabliert. Der Neubau wurde in seiner Länge soweit wie möglich reduziert, um verträgliche Proportionen im städtebaulichen Gefüge zu erhalten. Das neue Gebäude bleibt niedrig und erhält eine Dachbegrünung, damit sich die Erweiterung in die Hofstruktur der Umgebung einpasst.

Der Erweiterungsbau soll sich wie eine Laube in die kräftige, denkmalgeschützte Randbebauung einfügen. Er zeigt sich vorwiegend in Holzbauweise. Die Fluchtbalkone sind nicht nur Fluchtbalkone, sondern bilden die zweite Schicht der neuen Lernlandschaft. Sie wirken wie  ein Schutzraum und Filter. Die Fluchtbalkone bestehen aus leichten Materialien und Strukturen aus Holz und Metall.