VISUS, Stuttgart

Neubau des Institut für Visualisierung, VISUS, Stuttgart
Auftraggeber: Universitätsbauamt Stuttgart und Hohenheim
Fertigstellung: 2009
Fertigstellung Aussenanlagen: 2011
Architekten: Harder III Stumpfl
Projektleitung: Andreas Mädche
Bauvolumen 4.200 cbm

Die Universität Stuttgart wollte das Hysolar-Gebäude durch den Neubau eines Visualisierungslabors erweitern und ein Institut für Visualisierung unterbringen.

Aufgabe war es einen Anbau zu konzipieren der die Kubatur des Bestandsgebäudes noch übertrifft, ohne den Alleinstellungscharakter zu zerstören. Die geforderte Nutzung kam der Aufgabenstellung dabei sehr entgegen.
Das Visualisierungslabor unterliegt einem strengen Klimakonzept, das durch die auftretende Abwärme der Rechnerleistungen besonders empfindlich ist. 
Es wurde ein unter der Erde liegendes, zweigeschossiges Raumkonzept entwickelt, das die inneren Anforderungen optimal umsetzt und gleichzeitig in ein relativ gleichmässiges Temperaturumfeld eingebettet ist. Die Verbindung zum Bestandsgebäude ist erdgeschossig lediglich durch einen gläsernen Verbindungsgang hergestellt.

Auf der östlichen Seite des Bestandsgebäudes lagern sich die neuen Räume an. Niveaugleich liegen Büroarbeitsplätze, ein Seminarraum und eine zweigeschossige Halle die den Eingang für das Tiefgeschoß beschreibt, diese bilden zusammen mit dem Hauptgebäude eine geschützte Situation.

Von der zweigeschossigen Halle gelangt man über eine großzügige Treppe in die unter der Erde gelegene Ebene. Unterirdisch ist ein Visualisierungslabor mit vorgelagertem Foyer, Nebenräumen und der notwendigen Technik ergänzt, das mit dem Bestand eine funktionale Einheit darstellt und den heutigen Anforderungen an moderne Labortechnik entspricht.