Studentenwohnungen, Hof

Wettbewerb 2001

Ankauf

Architekten: Harder


Städtebau:

  • Solitär zur Einordnung in die Maßstäblichkeit der Uferpromenade
  • Analogie von Naturraum und Bauform unter Berücksichtigung des historischen Flussverlaufes
  • Belebung der Fuß- und Radwegeverbindungen vom Fabrikviertel über die Saale zur Altstadt und entlang des östlichen Saaleufers durch Akzentuierung der Uferkante. Befestigter naturbelassener Platz als Treffpunkt der Wegeverbindungen an der dem Studentenwohnheim vorgelagerten Flusslandschaft dient als Kommunikationsraum


Gebäudeentwurf:

  • Verkörperung einer typischen Fluss-Ufer-Situation (Linearer Strom mit Brüchen, Nischen, Wirbeln und Querbeziehungen als Sinnbild für das Haus am Fluss)
  • Grundrissausbildung und innere Beziehungen bieten dem überwiegenden Teil der Wohnungen Orientierung zur Saale und zur Altstadt von Hof - Gebäudefigur gliedert in öffentliche, halböffentliche und private Bereiche
  • Ausbildung eines Sommerhofes mit schattenspendendem Baum und Grünflächen als Treffpunkt in den warmen Monaten. Integration eines Winterhofes mit schützendem Glasdach als Zentrum des Hauses während der kalten Jahreszeit - Stärkung der Kommunikation unter den Bewohnern durch Ausbildung von Blickbeziehungen und identitätsstiftende Räume im Bereich der Bewegungsflächen, Laubengangerschließung im Hofbereich
  • Zentrale Erschließung an der Nahtstelle des Studentenwohnheims mit dezentralen weiteren Erschließungselementen an den Knoten- und Endpunkten des Hauses mit angelagerten Gemeinschaftsbereichen