Fiducia & GAD IT AG - IT Campus Karlsruhe


Die Fiducia & GAD IT AG plant an ihrem heutigen Verwaltungssitz in Karlsruhe die Weiterentwicklung zu einem Campus. Ziel ist die Ergänzung bereits bestehender und in Betrieb befindlicher Gebäude mit Erweiterungsbauten und die Zusammenführung zu einem ablesbaren homogenen Campus.
In einer Arbeitsgemeinschaft entwickelten wir, gemeinsam mit SCOPE Architekten, folgende Leitlinien für die Campuskonzeption. Unser Ziel war es:

  • den Campus als lebendigen, innovativen und kommunikativen Multiplikator einer Unternehmenskultur in die Gebäude zu integrieren.
  • einen flexiblen Gebäudetypus für das gesamte Campus-Areal zu entwickeln
  • eine Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Standortes über das bestehende Raum- und Anforderungsprogramm hinaus zu gewährleisten
  • über eine  Vernetzung der beide Areale den Campuscharakter, und deren städtebauliche Prägnanz eine Identität für die Fiducia GAD zu entwickeln
  • Campus als gleichberechtigte Vernetzung aller Gebäude (Bestand, Neubau, Ausbau) und Freiräume zu konzipieren, so dass jeder Ort, wesentlicher Teil der FIDUCIA GAD Campuslandschaft wird.


Future-Lounge
Städtebaulich soll ein großzügiger, teilüberdachter Vorplatz den Auftakt schaffen, um ein angemessenes Ankommen und eine repräsentative Vorfahrt zu ermöglichen. Das Foyer besetzt städtebaulich die Ecke des Campus-Areals. Dank der transparenten, leichten Fassade wirkt es einladend und durchlässig zur Campuslandschaft. Die Future-Lounge vernetzt alle wesentlichen Funktionen der Konferenzräume, Break-Out Area, VIP Meeting, Catering mit der Campuslandschaft und den Gebäuden, dem Pionier und der Parkebene. Die Konferenzbereiche der Future-Lounge bilden das Herzstück des Campus Ost.
Officecluster.

Die innere Struktur der Gebäude ist offen, vielfältig und kommunikativ. Das Atrium als architektonisches Element ist gebaute Kommunikation und das Sinnbild für die funktionale Verbindung von Arbeitsprozessen und Abläufen innerhalb eines Gebäudes
Campuskonzeption.
   
Der Campus entwickelt sich als landschaftlicher Weg entlang aller Gebäude. Die Lichtaugen verbinden den Campus mit der darunterliegenden Parkebene. Durch die luft- und tageslichtoffenen Ränder und die Lichtaugen wird die Parkebene natürlich be- und entlüftet und bietet eine repräsentative Ankommens-Situation.  Die Lichtaugen helfen der Orientierung, ihre Brüstungen sind mit einer Vielfalt an Funktionen belegt  - wie Sitzstufen, ringförmigen Leuchtelementen,  Grüninseln, transparenten Brüstungen zur optischen Vernetzung von Park- und Campusebene. Großzügige geschwungene Treppen die sich um die Baumstütze der Gebäude winden, verbinden die beiden Ebenen und sorgen für kurze Wege zum Eingang der Arbeitswelten.