Depots und Werkstätten SMB, Berlin Friedrichshagen

Wettbewerb 2007
Architekten: Harder III Stumpfl
Bauvolumen: ca. 331.000 cbm


Depots und Werkstätten der Staatlichen Museen zu Berlin

Schichten und Stapeln im Fürstenwalder Damm, so kann man die Aufgabe beschreiben, Depots und Werkstätten der SMB in Berlin-Friedrichshagen zu entwickeln. Charakterisiert wird das Grundstück durch eine üppige Begrünung die den Neubau auch künftig umschließt. Die Nachbarschaft nimmt auf den Neubau kaum Einfluss, vielmehr stellt sich die Frage, in welcher Form der Neubau sich entwickeln darf, ohne die kleinkörnige Nachbarschaft zu sehr zu bedrängen. Es wird vorgeschlagen den Begriff des Schichtens und Stapelns wörtlich zu nehmen und die innere Ordnung des Neubaus gleich einem städtischen Gefüge zu formen.

Den Sockel bilden in dichter Abfolge die großen nach Materialien sortierten, zusammenhängenden Depots, darüber liegen etwas offener gefügt die Schaudepots und Studiendepots, im zweiten Obergeschoss sind mit höherem Tageslichtanteil die Verwaltung und die Werkstätten angeordnet. Gleich einem dichten städtischen Gefüge entsteht so eine, nach oben lichter werdende, geschichtete Landschaft, die einer gewachsenen Stadtlandschaft ähnelt und auf die umgebende Bebauung reagieren kann.

Die durchgehende Basis im Erdgeschoss soll gleich einem Sockel in Dämmbeton ausgeführt werden. Die Ebenen darüber sind mit einer Haut aus gepresstem Profilbauglas versehen. An geeigneten Stellen wird Tageslicht in die Innenräume transportiert und je nach Tageszeit und Witterung verbindet sich die Fassade mit den umgebenden Baumkronen, spiegelt sie, absorbiert sie, oder geht eine grünschimmernde, harmonische Symbiose ein.