Planungswettbewerb Nationalpark Schwarzwald

Wettbewerb 2015

Finalist

 

Es wird vorgeschlagen einen Ort zu definieren, der einen gestalteten Landschaftsraum darstellt und bereichert wird durch ein Gebäude, das sich gedanklich verankert, das den Nationalpark Schwarzwald umschließt und gleichzeitig den Blick weitet, das mit den Wurzeln des Waldes verwächst, das den Wald in den Mittelpunkt stellt.

Die Typologie des Besucherzentrums entwickelt sich aus zweierlei Gesichtspunkten. Erdgeschossig und auf Waldebene zeigt sich das Gebäude „steinern“. Wie Findlinge sind drei Steine zu einer Hausgruppe zusammen gefasst. Vom Platz aus betritt man die Eingangsebene des Besucherzentrums, welche in mehr oder weniger geschlossene Funktionsbereiche gegliedert, den Infobereich und Shop, den Vortragsaal und den Gastraum mit großzügiger nach Süden orientierter Terrasse, erschließt. Diese Terrasse erhält zusätzlich einen toldoartigen Sonnenschutz. Über eine großzügige Freitreppe erreicht man die Waldebene. Hier befinden sich die Wechselausstellung, das Kino, die Klassenzimmer, der Verwaltungsbereich des Besucherzentrums und der Raum der Stille. Der Waldebene vorgelagert ist ebenfalls eine großzügige Terrasse, die als Ausgangs- und Ankunftspunkt für Wanderungen durch den Nationalpark Schwarzwald dienen soll.
Besucher der Dauerausstellung und des Baumwipfelpfads, betreten von der Eingangsebene aus eine leicht gewendelte Treppe in die Ausstellungsebene. Man erreicht ein kleines Foyer, welches den Zugang zur Dauerausstellung als auch zum Baumwipfelpfad ermöglicht.
Aus sämtlichen Positionen ergeben sich panoramaartige Ausblicke in die Weiten der Naturlandschaft.

Zwischen dem Besucherzentrum und den Verwaltungsbereichen entsteht eine großzügige Freifläche. Es wird ein Platz geschaffen für Stellplätze unter Bäumen, Haltebuchten für den Busverkehr und Aufenthaltsbereiche für die Besucherströme im Vorfeld des neuen Besucherzentrums.